Cloud - Nummer 57

Die Cloud-amiibo-Figur aus der Super Smash Bros. Collection erweitert einen spielbaren Charakter zu einem physischen Trainings- und Datenobjekt. Sie stellt Cloud so dar, wie er in Super Smash Bros. für Nintendo 3DS und Wii U erscheint. Die Figur fungiert als beschreibbares amiibo. Sie speichert Charakterentwicklung, Kampfverhalten und individuelle Einstellungen, wenn sie in kompatiblen Titeln verwendet wird. Praktisch gesehen handelt es sich um eine wiederverwendbare NFC-Figur, die eine bestimmte Kämpferidentität mit mehreren Nintendo-Systemen verknüpft.
Veröffentlicht:
Figures - Team
Updated: 27. Februar 2026 um 00:20

Cloud amiibo – Super Smash Bros. Serie

Der Name Cloud unterscheidet sich zwischen den Regionen nicht wesentlich. Er wurde im Juli 2017 in Japan und Australien sowie im August 2017 in Europa und Nordamerika veröffentlicht. Es existieren zwei Versionen: Spieler 1 im Standard-Outfit und Spieler 2 im Advent-Children-Outfit. Beide gehören zur selben Super Smash Bros.-Reihe.

Die Standardversion zeigt Cloud Strife aufrecht stehend, wobei das Panzerschwert diagonal hinter seinem Rücken gehalten wird. Die Klinge ist übergroß und rechteckig, mit zwei sichtbaren Materia-Slots in der Nähe des Griffs. Sein linker Arm trägt die Metallschulterplatte. Das Outfit ist dunkel und ärmellos, mit Gurten, die die Taille kreuzen, und einem einzelnen Handschuh an der linken Hand. Die Haltung spiegelt seine Ruhepose und kampfbereite Stellung in Super Smash Bros. für Nintendo 3DS und Wii U wider. Die Advent-Children-Variante präsentiert ein dunkleres Kostüm basierend auf dem Film Final Fantasy VII Advent Children, wobei das Schwert vertikaler positioniert ist und die Kostümdetails an dieses Design angepasst wurden. Die Skulptur betont scharfe Haarspitzen und eckige Linien. Die Basis ist die standardmäßige schwarze Smash-Plattform mit dem brennenden Smash-Logo.

Cloud stammt aus Final Fantasy VII, das erstmals 1997 auf der Sony PlayStation veröffentlicht wurde. Er fungiert als zentraler Protagonist dieses Titels. In der breiteren Spielelandschaft markierte seine Aufnahme in Super Smash Bros. eine sichtbare Zusammenarbeit zwischen Nintendo und Square Enix. Die Pose des amiibo spiegelt eher seine gefasste Kampfhaltung als einen übertriebenen Angriffsrahmen wider. Sie vermittelt Einsatzbereitschaft. In ihr liegt eine gewisse Stille.

In Super Smash Bros. für Nintendo 3DS und Wii U kann der Cloud-amiibo als Figurenspieler beschrieben und trainiert werden. Die Figur lernt aus wiederholten Kämpfen. Sie passt Taktiken, Angriffshäufigkeit und Defensivverhalten basierend auf den Gegnern an. Statistiken wie Angriff und Verteidigung können über Ausrüstungseinstellungen angepasst werden. Auf Nintendo Switch ist der amiibo vollständig mit Super Smash Bros. Ultimate kompatibel. Er fungiert erneut als trainierbarer Figurenspieler. Gespeicherte Daten aus früheren Titeln können übertragen werden, jedoch nicht rückwärts. Die Figur speichert den Fortschritt lokal.

Abseits von Smash Bros. bietet der Cloud-amiibo in mehreren Nintendo Switch-Titeln eine Nur-Lese-Funktionalität. In The Legend of Zelda: Breath of the Wild gewährt das Scannen der Figur thematisch passende Gegenstände oder Materialien, manchmal einschließlich Waffen, die visuell mit dem Charakter verbunden sind. In anderen kompatiblen Titeln schaltet er Geister, Kostüme oder Bonusgegenstände frei. Die Effekte bleiben ergänzend und ersetzen keine Kernsysteme des Gameplays.

Der Mehrwert des Cloud-amiibo liegt primär in der Beständigkeit. Ein trainierter Cloud wird zu einem langfristigen Sparringspartner. Die Daten befinden sich in der Figur selbst und nicht in einem externen Profil. Es besteht eine physische Kontinuität zwischen den Sitzungen. Für Sammler dokumentiert die Figur zudem einen Moment in der Nintendo-Geschichte, als ein Charakter, der stark mit einer anderen Plattform assoziiert wird, in einer Nintendo-Kampfriege erschien.

Als Teil der Super Smash Bros.-Serie kombiniert der Cloud-amiibo skulpturale Darstellung mit funktionalem Speicher. Er ist weder nur dekorativ noch rein digital. Seine Relevanz ist eher beständig als laut. Im Laufe der Zeit wird die Figur durch wiederholte Matches geformt. Diese schrittweise Akkumulation von Daten definiert seinen praktischen Wert.

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