Frame Pacing: Warum sich 120 FPS trotzdem schlecht anfühlen können
Ein hoher durchschnittlicher FPS-Wert kann eine ungleichmäßige Bildausgabe verschleiern. Man spürt keine Durchschnittswerte. Man spürt das Timing. Frame Pacing beschreibt, wie gleichmäßig Frames ankommen. Ungleichmäßige Frametimes verursachen Unruhe, Mikroruckler und ein weniger kontrollierbares Spielgefühl.
Wie sich schlechtes Pacing anfühlt
- Unruhige Bewegungen trotz hoher FPS.
- Mikroruckler bei Kameraschwenks.
- Inkonsistentes Zielgefühl und verzögerte Korrekturen.
- Das Spiel fühlt sich von Szene zu Szene unterschiedlich an.
Warum es passiert
- FPS-Schwankungen durch instabile Last.
- Hintergrundaufgaben und Scheduling-Varianz.
- Rendering-Warteschlangen und Pufferverhalten.
- Spitzen bei Streaming und Shader-Kompilierung.
Praktische Reihenfolge zur Fehlerbehebung
- Schließen Sie Quellen für zufällige Hintergrundlast zu Testzwecken.
- Begrenzen Sie die FPS auf einen Zielwert, den Sie konstant halten können.
- Reduzieren Sie Einstellungen, die Spitzen verursachen, nicht nur solche, die den Durchschnitt senken.
- Aktivieren Sie VRR erst, wenn das Pacing stabil ist.
- Halten Sie das Setup stabil und beurteilen Sie das Gefühl über mehrere Sitzungen hinweg.
Die Regel
Stabile Frametimes schlagen höhere FPS. Konsistenz ist das Upgrade, das man spürt.
Verwandte Leitfäden
ErfahrungErgebnisse, die man beim Spielen spüren kann.
PlaybooksSchritt-für-Schritt-Lösungen für ein besseres Spielgefühl.
HardwareHardware, die das Spielgefühl prägt.
Ruckler-Typen: Shader, CPU, Streaming (Wissen, welchen man hat)Bestimmen Sie den Ruckler-Typ und beheben Sie dann das richtige Problem.
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