Maus-Polling-Stabilität: Wann eine höhere Abfragerate hilft (und wann sie schadet)

Eine höhere Polling-Rate ist nicht automatisch besser. Sie hilft nur, wenn das gesamte System stabil ist. Nutze diesen Leitfaden, um Ruckler, Jitter und Placebo-Tuning zu vermeiden.
Veröffentlicht:
Aleksandar Stajic
Updated: 23. Februar 2026 um 15:32

Die Polling-Rate gibt an, wie oft Eingaben aktualisiert werden. Eine höhere Polling-Rate kann die Reaktionsfähigkeit verbessern, aber nur, wenn dein CPU-Scheduling und Frame-Pacing stabil sind. Andernfalls kann sie Rauschen verursachen.

Wann eine höhere Polling-Rate hilft

  • Stabiles Frame-Pacing (keine häufigen Spikes).
  • CPU-Reserven und geringe Hintergrundlast.
  • Konsistenter USB-Pfad und keine unzuverlässigen Hubs.

Wann sie schadet

  • CPU-Scheduling bereits überlastet (Overlays, Hintergrundaufgaben).
  • Instabile Frametimes und Ruckler-Spikes.
  • USB-Instabilität oder Energiesparprobleme.

Regel: Stabilität zuerst. Wenn dein Spiel ruckelt, wird eine höhere Polling-Rate das Zielen nicht 'reparieren' – sie kann es sogar verschlimmern.

Verwandte Leitfäden

Mausgefühl

Grundlagen zu DPI, Sensitivität und Stabilität.

Frame-Pacing

Stabile Frametimes bedeuten Geschmeidigkeit.

Hintergrundlast

Versteckte Spikes und Scheduling.

Latenzkette-Karte

Eingabe ist ein Glied in der Kette.

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